Ein Google-Unternehmensprofil erstellst du kostenlos unter business.google.com. Prüfe zuerst, ob Google deinen Betrieb schon kennt, und beanspruche diesen Eintrag, statt einen zweiten anzulegen. Danach verifizierst du das Profil mit der Methode, die Google dir anbietet, meist per Video oder Postkarte. Pflichtfelder: Name wie auf dem Schild, Hauptkategorie, Adresse oder Einzugsgebiet, Öffnungszeiten, Telefon, Website.
Dieser Artikel geht die Schritte in der Reihenfolge des Anlegens durch und nennt bei jedem den häufigsten Fehler aus der Praxis. Warum das Profil für lokale Betriebe so wichtig ist, steht in unserem Überblick Google-Unternehmensprofil und lokale Suche. Zum Namen: Bis 2022 hieß das Werkzeug „Google My Business“. Ob du „Google-Eintrag erstellen“, „Google-Maps-Eintrag erstellen“ oder „Firma bei Google eintragen“ suchst: Gemeint ist immer dieses eine Profil.
Wer darf ein Profil anlegen?
Google erlaubt ein Profil für zwei Arten von Betrieben: solche mit einem physischen Standort, an dem Kunden vorbeikommen (Bistro, Werkstatt, Salon, Praxis), und solche, die Dienstleistungen beim Kunden erbringen (Malerbetrieb, Mobilfriseur, Pflegedienst). Reine Online-Shops ohne Kundenkontakt vor Ort bekommen kein Profil, Briefkästen und virtuelle Büros auch nicht. In den Google-Richtlinien (2026) heißt es wörtlich: „Postfächer oder Briefkästen an unternehmensfremden Standorten sind nicht zulässig.“
Unsere Beispiele: Bens Bistro in München und der Kfz-Service Neckartal in Stuttgart sind Ladengeschäfte. Der Malerbetrieb von Tobias arbeitet beim Kunden und legt ein Servicegebiet-Profil an.
Gibt es meinen Betrieb schon bei Google?
Bevor du irgendetwas anlegst: Suche deinen Betrieb in Google Maps. Google erzeugt Einträge oft automatisch aus Webdaten und Branchenbüchern. Findest du einen Eintrag mit dem Hinweis „Inhaber dieses Unternehmens?“, beanspruchst du ihn. Wird er bereits von jemandem verwaltet, etwa vom Vorbesitzer oder einer alten Agentur, nutzt du unter business.google.com/add die Funktion „Zugriff anfordern“. Der aktuelle Inhaber bekommt eine Frist, um zu reagieren. Meldet er sich nicht, kann Google dir den Zugriff übertragen (Google-Hilfe zur Inhaberschaft, 2026).
Achtung: Ein zweites Profil für denselben Standort ist laut Google-Richtlinien selbst ein Richtlinienverstoß. Häufig werden dann beide Einträge gesperrt, und die Bewertungen hängen am alten. Deshalb: beanspruchen, nicht doppelt anlegen.
Welches Google-Konto nehme ich?
Nimm ein Firmenkonto, keine private Gmail-Adresse und schon gar nicht das Konto eines Mitarbeiters oder der Agentur. Der häufigste Grund für verlorene Zugänge: Der Azubi, der das Profil 2019 angelegt hat, ist weg, und mit ihm das Passwort. Trage zwei Inhaber ein, etwa Firmenkonto und Geschäftsführung. Agenturen bekommen die Rolle Manager, nie Inhaber. So kannst du jederzeit den Stecker ziehen, ohne das Profil zu verlieren. Ist der Zugang schon weg, hilft „Zugriff anfordern“ oder der Google-Support mit Nachweisen wie Gewerbeanmeldung oder Rechnung.
Wie läuft die Verifizierung?
Die Verifizierung (Google nennt sie „Bestätigung“) ist der Schritt, an dem die meisten hängen bleiben. Das Wichtigste zuerst: Google wählt die Methode, nicht du. In der Google-Hilfe (2026) steht: „Die möglichen Bestätigungsmethoden werden automatisch von Google ermittelt und können nicht geändert werden.“ Zur Auswahl stehen je nach Fall Telefon oder SMS, E-Mail, ein aufgenommenes Video, ein Live-Videoanruf oder die Postkarte.
Die Video-Verifizierung ist laut Berichten bei neuen Einträgen und Servicegebiet-Betrieben inzwischen die Regel. Du nimmst das Video direkt in der Google-App auf, in einem durchgehenden Take. Es muss drei Dinge zeigen:
- Den Standort: Straßenschild, Hausnummer, Nachbargeschäfte.
- Den Betrieb: Außenschild mit Firmennamen, Werkzeug, Waren, beschriftete Fahrzeuge.
- Deinen Zugang: Google formuliert es so: „Zeigen Sie, dass Sie Zugang zu Bereichen oder Gegenständen haben, die nur für Mitarbeiter bestimmt sind.“ Also die Tür aufschließen, die Kasse öffnen, ins Lager gehen.
Die Prüfung dauert laut Google-Hilfe bis zu fünf Arbeitstage. Typische Ablehnungsgründe aus Fachforen: geschnittenes Video, Name auf dem Schild weicht vom Profilnamen ab, zu Hause statt am Standort gedreht, niemand schließt wirklich etwas auf, Gesichter oder Ausweise im Bild. Für Tobias heißt das: beschrifteten Firmenwagen und Werkzeug zeigen, am eigenen Lager aufschließen.
Die Postkarte kommt mit einem fünfstelligen Code. Google schreibt: „Die meisten Codes kommen innerhalb von 14 Tagen an“, der Code bleibt 30 Tage gültig (Google-Hilfe 2026).
Achtung: Während du auf die Postkarte wartest, darfst du nichts am Profil ändern. Kein neuer Name, keine andere Adresse, keine andere Kategorie, kein zweiter Code. Sonst wird der erste ungültig, und du wartest von vorn. Und brich das Verfahren nicht ab: Ein unbestätigtes Profil ist in der Suche kaum sichtbar.
Wie heißt mein Betrieb bei Google?
So, wie er auf dem Schild steht. Die Google-Richtlinien (2026) verlangen, dass der Name dem entspricht, den der Betrieb auch sonst verwendet. Verboten sind Slogans, Öffnungszeiten, Telefonnummern, Ortsangaben, Beschreibungen der Leistung und Keyword-Zusätze. Google schreibt: „Es ist nicht erlaubt, dem Namen eines Unternehmens unnötige Informationen hinzuzufügen“, und bei Verstoß „kann das entsprechende Unternehmensprofil gesperrt werden.“
Die Werkstatt heißt also Kfz-Service Neckartal. Nicht „Kfz-Service Neckartal Stuttgart Autowerkstatt Reparatur Inspektion“. Das Erste ist ein Name, das Zweite eine Sperrgefahr.
Dazu ein Spannungsfeld: Die Expertenumfrage Whitespark Local Search Ranking Factors 2026 führt „Keywords im Firmennamen“ auf Rang 3 der wirksamsten Rankingfaktoren und zugleich in der Liste der größten Sperrrisiken. Beides stimmt: Es wirkt, bis Google es entdeckt. Dann ist das Profil weg. Ein Keyword gehört deshalb nur in den Namen, wenn es wirklich Teil des echten Firmennamens ist.
Welche Kategorie ist die richtige?
Die Hauptkategorie (Primärkategorie) ist laut Whitespark 2026 der Rankingfaktor Nummer 1 für die lokale Suche und Google Maps, noch vor der Nähe zum Suchenden. Gleichzeitig steht eine falsche Hauptkategorie auf Rang 2 der Dinge, die dem Ranking am meisten schaden. Kein anderes Feld hat so viel Gewicht.
Google selbst sagt in den Richtlinien (2026): „Wählen Sie zur Beschreibung Ihres Kerngeschäfts so wenige Kategorien wie möglich.“ Die Kategorie beschreibt, was dein Betrieb ist, nicht, was er hat. Bens Bistro ist ein „Bistro“ oder „Italienisches Restaurant“, nicht „Restaurant“ plus „Café“ plus „Eisdiele“ plus „Bar“, nur weil es dort auch Espresso gibt. Typische Fehler: zu allgemeine Hauptkategorie, acht Nebenkategorien „für die Sichtbarkeit“, ständiges Umstellen.
Tipp: Schau dir die drei Betriebe an, die bei deiner wichtigsten Suche in Maps ganz oben stehen. Welche Hauptkategorie haben sie? Sie steht im Profil direkt unter dem Namen. Das ist der schnellste Realitätscheck, den es gibt.
Adresse oder Einzugsgebiet?
Google kennt drei Varianten (Richtlinien 2026):
- Ladengeschäft: Adresse wird angezeigt. Bens Bistro, Kfz-Service Neckartal.
- Servicegebiet-Betrieb: Adresse wird verborgen, stattdessen gibst du ein Einzugsgebiet an. Malerbetrieb Tobias, der zu Kunden fährt.
- Hybrid: Beides, wenn Kunden auch vor Ort empfangen werden, etwa ein Handwerker mit Ausstellungsraum.
Für das Einzugsgebiet gilt laut Google: „grundsätzlich nicht mehr als etwa zwei Autostunden vom Standort entfernt“. Ein Servicegebiet „ganz Deutschland“ ist deshalb ein Fehler und laut Whitespark 2026 ein Sperrrisiko. Genauso riskant: als Servicegebiet-Betrieb trotzdem die Adresse anzeigen, denn meist ist das die Privatadresse ohne Beschilderung. Prüfe zuletzt die Kartenmarkierung. Ein Pin auf der Nachbarstraße gehört laut Whitespark 2026 zu den stärksten negativen Faktoren und ist in zwei Minuten korrigiert.
Öffnungszeiten, Feiertage, Urlaub
Öffnungszeiten sind deutlich wichtiger geworden. Whitespark 2026 führt „geöffnet zum Zeitpunkt der Suche“ auf Rang 5 aller Rankingfaktoren, und „korrekt gesetzte Öffnungszeiten“ sind seit 2023 von Rang 85 auf Rang 21 gestiegen. Drei Regeln:
- Feiertage pflegen. Google fragt Maps-Nutzer aktiv („Ist dieses Geschäft geöffnet?“) und übernimmt deren Antworten, wenn du nicht reagierst. Trage Sonderöffnungszeiten für alle Feiertage des Jahres im Voraus ein.
- Urlaub ist „vorübergehend geschlossen“, nie „dauerhaft geschlossen“. Die Markierung „dauerhaft geschlossen“ ist laut Whitespark 2026 der schädlichste Faktor überhaupt. Wer sie aus Versehen für die Betriebsferien setzt, ist für Google ein Betrieb, der nicht mehr existiert.
- Monatlich prüfen. Google ändert Profildaten auch aus Nutzervorschlägen und Webdaten. Solche Änderungen siehst du als „Von Google aktualisiert“ im Profil und musst sie bestätigen oder ablehnen.
Was ein vergessener Eintrag kostet, zeigt ein Fall aus der Schwäbischen Zeitung (2024): Eine Gastronomin in Oberschwaben bekam einen Stern, weil ein Gast während der Betriebsferien vor verschlossener Tür stand. Sie wusste nicht, dass Öffnungszeiten im Google-Konto selbst zu pflegen sind. Für Bens Bistro heißt das: Zwei Wochen Sommerpause? Zuerst in Google eintragen, dann den Zettel an die Tür hängen.
Welche Felder lohnen sich noch?
Beschreibung. Du hast 750 Zeichen. Schreib in ganzen Sätzen, was du machst, für wen und was dich auszeichnet. Eine Keyword-Liste bringt laut Whitespark 2026 nichts fürs Ranking und zählt als negativer Faktor.
Leistungen. Dieses Feld ist wichtiger geworden: „Keywords in den Leistungen“ sind bei Whitespark seit 2023 von Rang 110 auf Rang 35 gestiegen. Trage deine echten Leistungen ein und prüfe das Feld regelmäßig, denn laut Berichten ergänzt Google Leistungen teilweise automatisch.
Attribute. Parkplätze, barrierefreier Zugang, WLAN, Bezahlarten. Google nennt Attribute in seinen offiziellen Ranking-Tipps (Google-Hilfe 2026). Sie ersetzen außerdem die Funktion Fragen und Antworten, die Google im Dezember 2025 abgeschafft hat (Accrisoft 2026). „Gibt es Parkplätze?“ beantwortet Googles KI jetzt aus Profil, Bewertungen und Website. Deshalb gehören solche Antworten in Attribute, Leistungen, Beschreibung und auf deine Website.
Fotos. Die Anforderungen laut Google-Hilfe (2026): JPG oder PNG, zwischen 10 KB und 5 MB, empfohlen 720 mal 720 Pixel, scharf, gut belichtet, kaum Filter. Videos bis 30 Sekunden und 75 MB ab 720p. Das Logo erscheint erst, wenn Name, Adresse, Kategorie, Telefon und Öffnungszeiten vollständig sind. Nimm echte Fotos: außen, innen, Team, Arbeit. Stockfotos und KI-generierte Bilder stehen bei Whitespark 2026 auf der Negativliste. Mach eine Routine daraus, etwa drei neue Fotos pro Monat, statt drei Fotos vom Eröffnungstag für die nächsten sechs Jahre.
Beiträge. Mit Beiträgen zeigst du, dass der Betrieb lebt. Seit dem 6. Oktober 2026 untersagt Googles Richtlinie zu „Werbung und Anpreisung“ werbliche Inhalte im Eintrag: zeitlich befristete Aktionen, Preise, direkte Handlungsaufforderungen. In Beiträgen sind außerdem keine E-Mail-Adressen, Telefonnummern, Social-Media-Links oder fremden Websites mehr erlaubt (Google-Richtlinie 2026, Relevant Audience 2026). „Nur diese Woche Inspektion zum Sonderpreis“ gehört also nicht mehr in einen Google-Beitrag.
Website und Telefon. Das Website-Feld zeigt direkt auf deine Domain, nicht auf Instagram oder einen Linktree. Eine Weiterleitung auf eine andere Domain ist laut Whitespark 2026 eines der größten Sperrrisiken. Beim Telefon nimmst du die Nummer, unter der wirklich jemand abhebt.
Tipp: Wenn das Profil steht, hol dir gleich den direkten Link zum Bewertungsformular und einen QR-Code dafür. Wie das geht, erklären wir Schritt für Schritt im Artikel Google-Bewertungslink und QR-Code erstellen. Die ersten Bewertungen sind das, was einem neuen Profil am meisten fehlt.
Was kostet das Profil?
Nichts. Anlegen, verifizieren und pflegen sind kostenlos, ohne Testphase, ohne Ablaufdatum, ohne Premium-Version. Das ist wichtig, weil es eine ganze Branche von Betrügern gibt, die das Gegenteil behaupten.
Die Masche: Ein Anrufer meldet sich als „Google-Partner“. Die „kostenlose Testphase“ deines Eintrags sei abgelaufen, der Eintrag müsse jetzt kostenpflichtig verlängert oder „verifiziert“ werden, sonst verschwinde er aus Maps. Manchmal wird ein aufgezeichnetes „Ja“ später als Vertragszustimmung ausgelegt. Die IHK Reutlingen warnte 2024 vor solchen Anrufern, Mimikama hat die Variante mit dem „ablaufenden Eintrag“ 2025 dokumentiert.
Google selbst ist in der Hilfe (2026) eindeutig: „Google fragt Sie niemals nach Zahlungs- oder Kreditkartendaten oder nach Kontopasswörtern.“ Und zu Anrufen: „Sie werden von Google niemals unerwünschte Verkaufsanrufe aus einem automatisierten System erhalten.“ Echte Anrufe von Google gibt es selten, etwa zur Prüfung von Öffnungszeiten. Sie enden nie mit einer Zahlungsaufforderung.
Achtung: Wer am Telefon Geld für deinen Google-Eintrag will, ist nicht Google. Auflegen, nichts bestätigen, nichts unterschreiben. Wenn du unsicher bist, logge dich selbst unter business.google.com ein. Dort siehst du den echten Status deines Profils.
Was tun, wenn das Profil gesperrt ist?
Sperrungen treffen auch ehrliche Betriebe, weil Google stark automatisiert prüft. Die häufigsten Ursachen: Keyword- oder Ortszusätze im Namen, doppelte Einträge, Postfach- oder virtuelle Adressen, Website-Weiterleitungen, Abweichungen zwischen Profil, Website und Impressum, Agenturwechsel. Der Weg zurück:
- Fehler zuerst korrigieren. Name auf den echten Firmennamen, Adresse prüfen, Website-Feld auf die eigene Domain.
- Einspruch mit Nachweisen einreichen. Gewerbeanmeldung oder Handelsregisterauszug, Foto vom Firmenschild, eine Versorgerrechnung mit Firmenname und Adresse. Seit Juli 2026 lassen sich die Nachweise direkt im Einspruchsformular hochladen (Search Engine Roundtable 2026).
- Warten. Laut Berichten dauert die Bearbeitung einige Tage, bei Nachweisprüfung auch einige Wochen.
Achtung: Lege bei einer Sperrung niemals ein neues Profil an. Das ist eine Dublette, also ein weiterer Verstoß, und deine Bewertungen hängen am gesperrten Eintrag. Solange das Profil nicht gelöscht wird, bleiben sie erhalten.
Was entscheidet über meinen Platz in der Karte?
Google selbst nennt drei Dinge: Relevanz (passt der Betrieb zur Suche?), Entfernung (wie weit ist er vom Suchenden entfernt?) und Beliebtheit (wie bekannt ist er, online wie offline?). Und einen Satz, den du dir für den nächsten Agentur-Anruf merken solltest: „Ein besseres lokales Ranking bei Google kann nicht eingefordert werden, auch nicht gegen Bezahlung.“ (Google-Hilfe „Lokales Ranking verbessern“, 2026)
Was dahinter steckt, gewichtet die Expertenumfrage Whitespark Local Search Ranking Factors 2026 (47 Fachleute, 187 Faktoren, Umfrage statt Messung). Die wichtigsten Faktoren für die Karte laut dieser Umfrage:
- Rang 1: Hauptkategorie
- Rang 2: Nähe zum Suchenden
- Rang 3: Keywords im Firmennamen (Richtlinienverstoß, siehe oben)
- Rang 4: Adresse in der gesuchten Stadt
- Rang 5: Geöffnet zum Zeitpunkt der Suche
- Rang 6: Hohe Sternebewertung
- Rang 9: Anzahl der Google-Bewertungen mit Text
- Rang 11: Aktualität der Bewertungen
- Rang 14: Stetiger Zufluss neuer Bewertungen statt Schübe
Nähe und Stadtzentrum kannst du nicht beeinflussen. Alles andere schon. Einmalig: Hauptkategorie, echter Name, korrekter Pin, Adresse oder Servicegebiet, vollständige Felder, Öffnungszeiten mit Feiertagen, identische Kontaktdaten auf Website und Profil. Laufend: stetig neue Bewertungen mit Text, denn Aktualität und gleichmäßiger Zufluss zählen laut Whitespark 2026 mehr als ein einmaliger Schub, dazu frische Fotos und gepflegte Leistungen. Finger weg: Keyword-Namen, Stock- und KI-Fotos, gekaufte Bewertungen, Anreize, Vorauswahl der Kunden, die gefragt werden.
An den stetigen Bewertungen scheitern die meisten Betriebe, obwohl ihre Kunden zufrieden sind. Warum, erklären wir im Artikel Warum zufriedene Kunden keine Bewertung schreiben.
Aus der Praxis (Silvio): „Die meisten Profile, die ich mir ansehe, scheitern nicht an fehlenden Tricks, sondern an drei banalen Dingen: falsche Hauptkategorie, Feiertage nicht gepflegt, drei Fotos von der Eröffnung. Wer diese drei Punkte sauber hat und monatlich zehn Minuten ins Profil schaut, hat die Grundlage, auf der Bewertungen überhaupt erst wirken können.“
Checkliste: Google-Unternehmensprofil erstellen und pflegen
- Betrieb in Google Maps gesucht, bestehenden Eintrag beansprucht statt neu angelegt
- Firmenkonto genutzt, zwei Inhaber eingetragen, Agentur nur als Manager
- Verifizierung abgeschlossen, während der Wartezeit nichts geändert
- Name exakt wie auf dem Schild, keine Ortszusätze, keine Keywords
- Hauptkategorie so spezifisch wie möglich, nur wenige Zusatzkategorien
- Ladengeschäft, Servicegebiet oder Hybrid korrekt gewählt, Privatadresse verborgen, Pin geprüft
- Öffnungszeiten eingetragen, alle Feiertage als Sonderöffnungszeiten, Urlaub als „vorübergehend geschlossen“
- Telefonnummer, unter der jemand abhebt; Website-Feld direkt auf die eigene Domain
- Beschreibung in ganzen Sätzen, Leistungen geprüft, Attribute gesetzt
- Echte Fotos von außen, innen, Team und Arbeit; keine Stock- oder KI-Bilder; monatlich neue
- Beiträge ohne Preise, Aktionen und Kontaktdaten (Richtlinie seit Oktober 2026)
- Bewertungslink und QR-Code erstellt, idealerweise auf eigener Domain
- Alle Kunden um Bewertungen bitten, keine Anreize, keine Vorauswahl, Einwilligung vor E-Mail oder WhatsApp
- Auf jede Bewertung antworten, ohne personenbezogene Daten
- Monatlich: „Von Google aktualisiert“-Hinweise prüfen, Dubletten suchen, Fotos ergänzen
Wenn du Reputation Uplift nutzt, pflegst du Öffnungszeiten, Fotos, Leistungen und Beiträge direkt im Tool. Wie das funktioniert, zeigt die Anleitung Dein Google-Profil im Tool pflegen. Was die Funktion insgesamt kann, steht unter Google-Profil pflegen in den Funktionen.