AGB
1. Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB)
(Nutzungsbedingungen für B2B-SaaS)
Zuletzt aktualisiert: 26. Juli 2026
§ 1 Geltungsbereich und Vertragsgegenstand
(1) Die nachfolgenden Allgemeinen Geschäftsbedingungen („AGB“) regeln die Nutzung der SaaS-Plattform Reputation-Uplift.com (nachfolgend „Software“, „Plattform“ oder „wir“), betrieben von Silvio Czerwinski, Marschnerstr. 21, 01307 Dresden.
(2) Das Angebot richtet sich ausschließlich an Unternehmer im Sinne des § 14 BGB, juristische Personen des öffentlichen Rechts oder öffentlich-rechtliche Sondervermögen (nachfolgend „Kunde“ oder „Nutzer“). Ein Vertragsschluss mit Verbrauchern im Sinne des § 13 BGB ist ausdrücklich ausgeschlossen.
(3) Der Kunde bestätigt durch die Registrierung oder Nutzung der Software, dass er in Ausübung seiner gewerblichen oder selbstständigen beruflichen Tätigkeit handelt.
(4) Bestandteil dieser AGB ist der als Anlage 1 beigefügte Auftragsverarbeitungsvertrag (AVV) gemäß Art. 28 DSGVO, der mit Vertragsschluss automatisch zwischen den Parteien in Kraft tritt.
§ 2 Erbrachte Dienstleistungen (SaaS-Funktionen)
Reputation-Uplift.com stellt dem Kunden den Zugriff auf eine cloudbasierte Software zur Verwaltung und Optimierung seiner Online-Reputation zur Verfügung. Der Funktionsumfang umfasst je nach gebuchtem Abonnement-Tarif:
Bewertungsaggregation: Zentrale Konsolidierung von Bewertungen öffentlich zugänglicher Portale (z. B. Google, Facebook, Yelp, TripAdvisor).
KI-gestützte Bewertungsantworten: Automatisierte und KI-generierte Antwortvorschläge für Kundenbewertungen.
Bewertungsanfrage-Kampagnen: Bereitstellung von Tools zum Versenden von Bewertungsanfragen per E-Mail, SMS oder WhatsApp sowie Erfassung von privatem Feedback und Video-Testimonials über Landingpages.
Social-Media- & Widget-Freigabe: Einbindung von Bewertungs-Widgets auf Kundenwebsites sowie Erstellung von Bild-/Textmaterialien für Social-Media-Kanäle.
SEO-/GEO-Agent: Automatisierte Erstellung von Suchmaschinen- und KI-optimierten Unternehmensinhalten (z. B. Blogbeiträge).
Analysen & Berichte: Bereitstellung von Leistungsindikatoren zur Reputationsentwicklung.
§ 3 Registrierung, Konto & Vertragsschluss
(1) Die Buchung der Software stellt ein verbindliches Angebot des Kunden zum Abschluss eines Vertrages dar. Der Vertrag kommt durch die Aktivierung des Nutzerkontos oder die Bereitstellung der Zugangsdaten durch uns zustande.
(2) Der Kunde ist verpflichtet, bei der Registrierung wahrheitsgemäße und vollständige Unternehmens- und Kontaktdaten anzugeben und seine Zugangsdaten vor dem Zugriff Dritter zu schützen.
§ 4 Pflichten des Kunden & UWG-Konformität (Anti-Spam)
(1) Der Kunde ist für die von ihm über die Software hochgeladenen, verarbeiteten oder versendeten Inhalte (z. B. Kundenkontaktdaten, Texte, Logos, Grafiken) allein verantwortlich.
(2) Einhaltung des Wettbewerbsrechts (§ 7 UWG): Sofern der Kunde die Software nutzt, um Bewertungsanfragen per E-Mail, SMS oder WhatsApp an seine Endkunden zu versenden, gewährleistet der Kunde ausdrücklich, dass hierfür die gesetzlich erforderlichen ausdrücklichen Einwilligungen der Empfänger (Opt-In) vorliegen.
(3) Freistellung: Der Kunde stellt Reputation Uplift von sämtlichen Ansprüchen Dritter (insbesondere wegen Verstößen gegen das UWG, DSGVO oder Urheberrecht) frei, die auf einer rechtswidrigen Nutzung der Software durch den Kunden oder der Verletzung der Pflichten aus Abs. 2 beruhen. Die Freistellung umfasst auch die Kosten einer angemessenen Rechtsverteidigung.
§ 5 Nutzung Künstlicher Intelligenz (KI)
(1) Die Software nutzt KI-Technologien (u. a. OpenAI, Google Gemini) zur Erstellung von Antwortvorschlägen, Captions und Marketingtexten.
(2) Der Kunde ist verpflichtet, KI-generierte Inhalte vor ihrer Veröffentlichung oder Übermittlung an Dritte auf Richtigkeit, Angemessenheit und Rechtmäßigkeit zu prüfen.
(3) Wir übernehmen keine Gewähr für die inhaltliche Richtigkeit, Vollständigkeit oder Fehlerfreiheit KI-generierter Texte.
§ 6 Vergütung, Zahlungsbedingungen & Abrechnung
(1) Die Vergütung richtet sich nach dem vom Kunden gewählten Abonnement-Modell und den auf der Preisseite angegebenen Tarifen. Alle Preise verstehen sich netto zuzüglich der jeweils gültigen gesetzlichen Mehrwertsteuer.
(2) Die Abrechnung erfolgt im Voraus über den eingebundenen Zahlungsdienstleister (z. B. Stripe). Der Kunde verpflichtet sich, eine gültige Zahlungsmethode zu hinterlegen.
(3) Einwendungen gegen Abrechnungen sind innerhalb von 14 Tagen nach Rechnungsstellung schriftlich geltend zu machen.
§ 7 Gewährleistung und Haftung
(1) Wir stellen die Software mit einer durchschnittlichen Verfügbarkeit von 98 % im Jahresmittel zur Verfügung. Ausgenommen hiervon sind Wartungszeiten sowie Ausfälle, die nicht im Einflussbereich von Reputation Uplift liegen (z. B. Störungen der API-Schnittstellen von Google, Meta, OpenAI oder Netzwerkausfälle).
(2) Reputation Uplift haftet unbeschränkt bei Vorsatz und grober Fahrlässigkeit. Bei leichter Fahrlässigkeit haften wir nur bei Verletzung einer wesentlichen Vertragspflicht (Kardinalpflicht), deren Erfüllung die ordnungsgemäße Durchführung des Vertrages überhaupt erst ermöglicht und auf deren Einhaltung der Kunde regelmäßig vertrauen darf. In diesem Fall ist die Haftung auf den vorhersehbaren, vertragstypischen Schaden begrenzt.
(3) Die Haftung für entgangenen Gewinn, mittelbare Schäden oder Drittschäden ist im Rahmen des gesetzlich Zulässigen ausgeschlossen. Die Haftung nach dem Produkthaftungsgesetz bleibt unberührt.
§ 8 Auftragsverarbeitung (DSGVO)
Soweit Reputation Uplift im Rahmen der Vertragserfüllung personenbezogene Daten im Auftrag des Kunden verarbeitet (z. B. Endkundendaten bei Bewertungsanfragen), gilt die als Anlage 1 beigefügte Vereinbarung zur Auftragsverarbeitung (AVV).
§ 9 Vertragslaufzeit und Kündigung
(1) Die Vertragslaufzeit richtet sich nach dem gebuchten Tarif (z. B. monatlich oder jährlich).
(2) Monatliche Abonnements können von beiden Parteien jederzeit zum Ende des laufenden Abrechnungszeitraums gekündigt werden. Jährliche Abonnements verlängern sich automatisch um ein weiteres Jahr, wenn sie nicht mit einer Frist von 14 Tagen zum Ende der Laufzeit gekündigt werden.
(3) Das Recht zur außerordentlichen Kündigung aus wichtigem Grund (z. B. Zahlungsverzug von mehr als 14 Tagen oder schwerwiegende Pflichtverletzungen) bleibt unberührt.
(4) Die Kündigung kann über die Kündigungsfunktion im Kundenportal oder per E-Mail an ds@reputation-uplift.com erfolgen.
§ 10 Schlussbestimmungen, Anwendbares Recht & Gerichtsstand
(1) Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss des UN-Kaufrechts (CISG).
(2) Ausschließlicher Gerichtsstand für alle Streitigkeiten aus oder im Zusammenhang mit diesem Vertrag ist Dresden.
(3) Sollten einzelne Bestimmungen dieser AGB unwirksam sein oder werden, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen unberührt.
ANLAGE 1 ZU DEN AGB: Auftragsverarbeitungsvertrag (AVV)
gemäß Art. 28 DSGVO
Zuletzt aktualisiert: 26. Juli 2026
Dieser Auftragsverarbeitungsvertrag („AVV“) ist als Anlage 1 fester Bestandteil der Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) zwischen dem Kunden („Verantwortlicher“) und Reputation-Uplift (Silvio Czerwinski, Marschnerstr. 21, 01307 Dresden – nachfolgend „Auftragsverarbeiter“).
1. Gegenstand und Anwendungsbereich
Dieser AVV regelt die Verarbeitung personenbezogener Daten der Endkunden des Kunden, die der Auftragsverarbeiter im Rahmen der Bereitstellung der SaaS-Software im Auftrag und nach Weisung des Kunden verarbeitet.
2. Rollenverteilung
Kunde als Verantwortlicher: Der Kunde ist im datenschutzrechtlichen Sinne der Verantwortliche (Art. 4 Nr. 7 DSGVO) für die Erhebung und Rechtmäßigkeit der Endkundendaten (insbesondere das Vorliegen einer Einwilligung für E-Mail-, SMS- oder WhatsApp-Bewertungsanfragen).
Reputation Uplift als Auftragsverarbeiter: Der Auftragsverarbeiter verarbeitet die Daten ausschließlich im Auftrag und nach dokumentierten Weisungen des Kunden (Art. 28 DSGVO).
3. Gegenstand, Art und Zweck der Verarbeitung
Die Verarbeitung umfasst folgende SaaS-Funktionen:
Aggregation und Anzeige von Bewertungen externer Portale (Google, Facebook, Yelp etc.).
KI-gestützte Generierung von Antwortvorschlägen auf Bewertungen.
Durchführung von Kampagnen zur Bewertungsanfrage (E-Mail, SMS, WhatsApp) sowie Feedback-Erfassung über Landingpages.
Anzeige von Bewertungs-Widgets und Social-Media-Sharing.
Erstellung von Reputations-Analysen.
4. Kategorien verarbeiteter Daten und Betroffener
Betroffene Personen: Endkunden, Patienten, Kundenkontakte und Interessenten des Kunden.
Personenbezogene Daten: Namen, E-Mail-Adressen, Telefonnummern, Bewertungstexte, Sterne-Ratings, Video-/Testimonialdaten, IP-Adressen.
5. Pflichten des Auftragsverarbeiters
Weisungsgebundenheit: Verarbeitung erfolgt nur auf rechtmäßige Weisung des Kunden.
Vertraulichkeit: Alle mit der Verarbeitung betrauten Personen sind zur Verschwiegenheit verpflichtet.
Sicherheitsmaßnahmen (TOMs): Der Auftragsverarbeiter ergreift geeignete technische und organisatorische Maßnahmen gemäß Art. 32 DSGVO (u. a. SSL-/TLS-Verschlüsselung, Zugriffskontrollen).
Unterstützungspflichten: Der Auftragsverarbeiter unterstützt den Kunden bei Anträgen betroffener Personen sowie bei der Einhaltung der Pflichten nach Art. 32–36 DSGVO.
Meldung von Datenschutzverletzungen: Der Auftragsverarbeiter benachrichtigt den Kunden unverzüglich über bekannt gewordene Datenschutzverletzungen.
6. Unterauftragsverarbeiter (Subunternehmer)
Der Kunde erteilt die allgemeine Genehmigung zur Hinzuziehung von Unterauftragsverarbeitern (z. B. Hosting-Provider All-Inkl, Zahlungsabwickler Stripe, Messaging-Partner Bird, KI-Anbieter OpenAI/Google Gemini).
Der Auftragsverarbeiter stellt sicher, dass mit allen Subunternehmern Verträge geschlossen werden, die den Anforderungen des Art. 28 DSGVO entsprechen.
Eine aktuelle Liste kann unter ds@reputation-uplift.com angefordert werden.
7. Internationale Datenübermittlungen
Soweit Daten außerhalb des EWR verarbeitet werden, stellt der Auftragsverarbeiter sicher, dass die Voraussetzungen der Art. 44 ff. DSGVO (z. B. EU-Standardvertragsklauseln oder EU-US Data Privacy Framework) eingehalten werden.
8. Löschung und Rückgabe von Daten
Nach Beendigung der Nutzungsvereinbarung löscht oder gibt der Auftragsverarbeiter alle verarbeiteten Daten nach Wahl des Kunden zurück, sofern keine gesetzlichen Aufbewahrungspflichten entgegenstehen.
9. Prüfrechte
Der Auftragsverarbeiter stellt dem Kunden auf Anfrage alle erforderlichen Informationen zum Nachweis der Einhaltung dieses AVV zur Verfügung und ermöglicht Prüfungen im angemessenen Umfang.
